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Absolut sehenswert

Omaha Beach

Die extrem verlustreichen Gefechte am „Omaha Beach" bei Colleville-sur-Mer hätte um ein Haar zum Scheitern der Landung der alliierten Streitkräfte in der Normandie geführt. Mehr als dreitausend Männer der Landungstruppen ließen hier am D-Day (6. Juni 1944) ihr Leben. Seither trägt der Strand den Beinamen „Bloody Omaha" (blutiger Omaha).

 

Cimetière américain

 



Wer sich diesen unendlich lang erscheinenden Strand, gesäumt von den Gemeinden Vierville-sur-Mer, St.-Laurent-sur-Mer und Colleville-sur-Mer, nähert, vermag sich ein genaueres Bild von den Ereignissen des 6. Juni 1944 zu machen. Viele der Soldaten, die den Blutzoll für die Befreiung Frankreichs und Europas von der Naziherrschaft zahlten, ruhen nun auf dem 1956 eingeweihten amerikanischen Soldatenfriedhof von Colleville.



Der Besuch des 70 Hektar großen Areals, das Frankreich den USA zum Geschenk machte, beginnt mit dem Visitor Center. Planung und Ablauf der Aktion Overlord, so der militärische Codename der Militäroperation, werden hier veranschaulicht. Vor der großen Fensterfront spiegelt eine große Wasserfläche die fünf alliierten Landungsstrände wider. Schweift der Blick Richtung Westen, steigt die Betroffenheit: 9.387 schneeweiße Mamorkreuze stehen in Reih' und Glied vor dem Horizont des nahen Meeres. Täglicher Höhepunkt ist das Einholen der amerikanischen Flagge im Rahmen eines militärischen Zeremoniells um 16:30 Uhr.

Der Soldatenfriedhof von Colleville ist wohl der bekannteste, am meisten beeindruckende und größte seiner Art in der Normandie.



Sehenswürdigkeiten  

  • Amreikanischer Soldatenfriedhof Colleville-sur-Mer: Alljährlich erweisen mehr als eine Million Besucher den Gefallenen ihre Referenz.
  • Musée Mémorial d'Omaha: In Saint-Laurent-sur-Mer, direkt am Omaha Beach, zeigt das Museum auf 1.200 Quadratmetern Uniformen, Waffen, Fahrzeuge und persönliche Gegenstände der gelandeten Streitkräfte. Verschiedene Installationen, Archivstücke, bewegende Fotos und ein Film mit den Erzählungen amerikanischer Veteranen, lassen die Ereignisse des 6. Juni am Omaha Beach und an dem Pointe du Hoc wieder lebendig werden.
  • Monument "Les Braves": Direkt auf dem Sandstrand von Omaha Beach bei Saint-Laurent-sur-Mer errichtete die Künstlerin Anilore Banon dieses stählerne Mahnmal zu Ehren der „Tapferen", die hier bei der Landung am D-Day im Jahre 1944 ihr Leben ließen.
  • La pointe du Hoc bei Grandcamp-Maisy: Durch den Film „Der längste Tag" weltberühmt geworden, steht die damals stark befestigte Felsklippe als Sinnbild für den Wagemut und die Tapferkeit der jungen amerikanischen Soldaten, die sie erstürmten.

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