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Landschaften

Die Küste

Die ca. 600 km lange Küste beginnt in Le Tréport im Osten und führt bis zum Mont-Saint-Michel, ganz am westlichsten Zipfel der Region.

Thierry SENY


Gezeiten

An den Stränden der Normandie herrschen Ebbe und Flut. Um einen Urlaubstag am Meer optimal planen zu können, >> hier ein Link zu einer Internetseite mit ausführlichen Infos zu den Gezeiten in Frankreich und in der Normandie.

Der Tiedenhub in der Bucht des Mont-Saint-Michels ist mit ca. 14 Metern einer der höchsten in Europa. Übrigens: Der Glaubensberg ist nur bei Springfluten vollkommen von Wasser umgeben.
>> Zum Springflutenkalender 2011 

 

Damit der Glaubensberg in Zukunft ständig von Wasser umgeben wird, findet zur Zeit ein ambitioniertes Renaturierungsprojekt statt.

Mit dem Hund am Strand
Die endlosen Sandstrände der Normandie laden zu langen Spaziergängen ein. Gut wenn man als Hundeliebhaber weiß, an welchen Stränden Hunde willkommen sind und was in französischen Stränden zu beachten ist.
>> Allgemeine Infos für Hundebesitzer

>> Die "Liste der normannischen Strände" sagt Ihnen wo Hunde willkommen sind

 

Die Küste kann in die folgenden Abschnitte unterteilt werden:


Die Alabasterküste (frz. La Côte d'Albâtre)

Die Côte d'Albâtre, die sogenannte Alabasterküste, zählt zu den beeindruckensten Küstenabschnitten Frankreichs. Hohe Kreideklippen fallen von Le Tréport bis zum Cap de la Hève bei Le Havre auf einer Strecke von 120 km steil ins Meer. Atemberaubende Aussichten sind hier garantiert. Am bekanntesten ist wohl der Blick auf die Klippen von Etretat dort, wo das Meer im Laufe der Zeit bizarre Felsformationen in das Gestein gefressen hat. Wenn man von der Strandpromenade von Etretat nach links blickt, sieht man den monumentalen Felsbogen, der an einen Elefantenrüssel erinnert. Auf dieser Seite des Plateaus befindet sich ebenfalls ein Golfplatz, von dem man einen wunderbaren Blick auf Etretat und die Kreidefelsen hat. Bei Ebbe können Sie die sagenumwobene  Grotte « trou à l'homme » am Fuße der sogenannten Klippen von Aval entdecken. Auf der rechten Seite befindet sich die Klippe von Amont. Ebenfalls von der Strandpromenade aus, lässt sich die kleine Kapelle auf dem rechten Hügel erkennen. Der ausgeschilderte GR 21 führt entlang der gesamten Alabasterküste und somit auch an Etretat vorbei. Zum Teil handelt es sich hier um die ehemaligen Pfade und Wege der Seeleute und Fischer.

Tipp für die Photographen unter Ihnen:
Am Abend erstrahlen die Felsen in einem unvergleichlichen Licht!

>> Mehr Reise-Videos aus der Normandie

Die Blumenküste (frz. La Côte Fleurie) 
Von der Seine bis zu dem kleinen Fluss Orne erstreckt sich die normannische Blumenküste. Ein charmanter Badeort reiht sich hier an den nächsten. Deauville, Trouville, Houlgate und Cabourg sind nur einige der klingenden Namen. Ein schickes Casino sowie ein sauberer Badestrand gehören hier zum guten Ton - und natürlich Blumen! Nicht umsonst trägt dieser Küstenabschnitt der Normandie den Namen „Côte Fleurie". Versüßen tut man sich hier seine Freizeit mit kurzweiligen Aktivitäten wie beispielsweise dem Besuch von Pferderennen, Golf- und Polotunieren, Regatten und dem Flanieren entlang der Strandpromenaden. Groß und Klein können die Küste im Rahmen eines Bootsausfluges von Honfleur aus erkunden oder es Wilhelm dem Eroberer nachtun und trotzige Sandburgen bauen. Deauville ist nicht nur bei den Parisern ein beliebter Ausflugsort, wenn es ihnen während des Sommers in der Hauptstadt zu heiß wird; sondern auch bei den Starts & Sternchen sehr beliebt. Besonders hoch schnellt die Star-Quote während der Zeit des amerikanischen Filmfestivals, welches jedes Jahr Ende August/Anfang September stattfindet.


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Die alliierte Landungsküste von der Côte de Nacre (Perlmuttküste) bis zum sogenannten Bessin
(frz. Les plages du Débarquement - Côtes de Nacre et du Bessin)

Die Landungsküsten der britischen (Sword, Gold), kanadischen (Juno) und der amerikanischen (Omaha, Utah) Truppen befinden sich zwischen Ouistreham und Sainte-Marie-du-Mont. Viele Museen und Denkmäler haben die Ereignisse des 6. Juni 1944 und der Invasion zum Thema. Arromanches und der künstlich angelegte Hafen, die Militärfriedhöfe La Cambe (GER) und Colleville-sur-Mer (USA), der Pointe du Hoc erinnern an die dramatische Schlacht.

Doch seitdem sind über 60 Jahre vergangen und zwischen Deutschland und Frankreich ist eine tiefe Freundschaft entstanden. Die wunderschöne Landschaft und Orte wie Bayeux und Caen locken Touristen aus aller Welt. Reisende aus Deutschland sind ebenfalls allerortes „Bienvenue".


>> Mehr Reise-Videos aus der Normandie

Cotentin (frz. Le Cotentin)

Die Halbinsel Cotentin im nördlichen Teil des Departments La Manche ist zu großen Teilen eine von Touristen noch wenig entdeckte Landschaft. Hier hat man die Wahl zwischen einsamen Stränden oder dem reizvollen Naturschutzgebiet (Parc Naturel Régional des Marais du Cotentin et du Bessin) südlich von Cherbourg. Urlauber, die Natur und Ruhe suchen, sowie noch unbekannte Ecken der Normandie, sind hier genau richtig. Die Klippen von Jobourg sind mit 128 Metern die höchsten in Europa. Weiter nördlich wird die Landschaft etwas flacher und geht in die reizvollen Strände der Westküste über. Westlich der  Halbinsel Cotentin liegen die zauberhaften britisch-normannischen Inseln Jersey, Guernesey, Aurigny, Sercq, Chausey. Die Insel Tatihou liegt dem Küstenort St-Vaast-la-Hougue auf der Halbinsel Cotentin im Osten vorgelagert und ist 28 Hektar groß. Bei Ebbe ist sie vom Festland aus zu Fuß zu erreichen. Wer allerdings lieber trockenen Fußes dorthin gelangen will, kann bei Ebbe wie auch bei Flut mit einem als Amphibienfahrzeug ausgebauten Boot hinüberfahren. Diese Fahrt ist bereits ein kleines Abenteuer für sich!

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Die Westküste (frz. La Côte Ouest)

Im Westen, begünstigt durch den Golfstrom und geschützt vor kalten Winden, liegt diese 100 Kilometer lange bis zum Mont-Saint-Michel reichende Sandküste, an die sich sanfte Hügel und malerische Häfen anschmiegen. Oberhalb des Badeortes Granville liegt die „Villa Les Rhumbs", die von der Familie des Modeschöpfers Christian Dior bewohnt wurde. Hier wuchs der Modeschöpfer auf und ließ sich durch die Pflanzen im Garten zur Kreation von Düften und Mode inspirieren. Haus und Garten können heute besichtigt werden. Doch was wäre die Normandie ohne sein Wahrzeichen - den Mont-Saint-Michel? Der Mont-Saint-Michel ist eine felsige Insel im Ärmelkanal an der Mündung des Couesnon etwa 1 km vor der Küste der Normandie. Die Insel ist berühmt für das Benediktinerkloster, das die nur ca. 55.000 m² (Umfang ca. 830 m) große Insel dominiert. Es ist eines der besten Beispiele für französische, mittelalterliche Architektur. Der Legende zufolge erschien 708 der Erzengel Michael dem Bischof von Avranches mit dem Auftrag zum Bau einer Kirche auf der Felseninsel. Heute ist dieser Glaubensberg - neben dem Eifelturm in Paris - eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Frankreichs. Infos zu den Renaturierungsarbeiten - um den Mont-Saint-Michel wieder zu einer Insel zu machen - finden Sie >> hier.

 

 

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Youtube - DE
Radfahren in der Normandie