
1. Mont-Saint-Michel * (UNESCO Weltkulturerbe)
2. Der Garten von Claude Monet in Giverny
3. Rouen, die Stadt des Impressionismus
4. Küstenorte Deauville & Trouville
5. Das Nationalgestüt Haras du Pin
6. Die Kreidefelsen von Etretat
7. Schöne Abtei im Dorf Bec Hellouin
8. Caen, die Stadt von Wilhelm dem Eroberer
9. Kurort Bagnoles de l'Orne mit der Architektur der Belle Epoque
10. Das schöne Hafenstädtchen Granville
* Der Mont-Saint-Michel ist nur noch selten von Wasser umgeben. Deshalb wurde ein großes Renaturierungsprojekt ins Leben gerufen, um den Berg wieder zur Insel zu machen. Mehr Informationen finden Sie >> hier.
Der Golfstrom beschert der Normandie ein mildes Ozean-Klima. Im August liegt die Durchschnittstemperatur bei 16,8 Grad. Die Jahresdurchschnittstemperatur pendelt zwischen 10 und 12 Grad. In der Region gibt es das Sprichwort: "In der Normandie gibt es mehrmals täglich gutes Wetter." Grund hierfür ist der Wind von der See, der Regenwolken auch schnell wieder wegpustet. Grundsätzlich ist das Klima mild und feucht. Im Winter gibt es für gewöhnlich nur wenige Frosttage und nur sehr selten Schnee.
Schon die Frühlingsmonate April und Mai eignen sich für eine Reise in die Region, denn das ist die Zeit der Apfelblüte. Vom Juni bis August geht es dann an den Strand. Die Herbstmonate September und Oktober sind die Zeit der Apfelernte und der Apfelfeste. Frühling und Herbst eignen sich perfekt zum Wandern & Radfahren. Im Winter kommen Naturliebhaber auf ihre Kosten. Stürme wühlen am Cap de la Hague die See auf - ein wahres Naturspektakel.
>> Hier erfahren Sie mehr über Ihr aktuelles Reisewetter- samt Reisetipps für gutes und schlechtes Wetter.
Die Normandie liegt in Frankreich und somit ist hier die Amtssprache Französisch. Da Engländer und Amerikaner, zusammen gezählt, zu den stärksten Besuchergruppen in der Region zählen, ist man in der Normandie grundsätzlich auf Englisch eingestellt. Wie auch in Deutschland freuen sich Normannen, wenn der Reisende ein paar Redewendungen in der Landessprache benutzt. "Bonjour Monsieur/Madame!", "Merci." oder "S'il vous plaît." gehören zu den Sätzen, die als kleine "Türöffner" dienen können.
Mit dem Satz "Parlez-vous anglais/allemand?" kann man herausfinden, ob der Gegenüber Englisch oder Deutsch spricht. Es kommt durchaus vor, dass man auf Franzosen stößt, die Deutsch sprechen. Nur meist sind sie in diesem Punkt sehr zurückhaltend, was keine böse Absicht ist. Dieses Verhalten rührt eher daher, dass man sich nicht blamieren will.
Und wenn es mit den Sprachen nicht klappt, dann gibt es immer noch Mimik und Gestik. Ein Lächeln sagt ja bekanntlich mehr als 1.000 Worte!
Die Gastronomie der Region ist ländlich geprägt. Die bekanntesten Spezialitäten aus der Region sind der Cidre, der Calvados und der Camembert. Austern, Jakobsmuscheln und Meeresfrüchte kommen hier ebenfalls frisch auf den Tisch. Schließlich hat die Normandie mehr als 600 km Küste.
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Was es alles Tolles in der Normandie zu entdecken gibt ist mit Worten schwer zu beschreiben. Also haben wir für Sie eine Bildgalerie zusammen gestellt sowie einen Video-Kanal über die Normandie onine gestellt.
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Die Region Normandie, im touristischen Sinne, setzt sich aus zwei Verwaltungsregionen zusammen: der Oberen und der Unteren Normandie.
Die Obere Normandie besteht aus den Departements: Seine-Maritime (76) und Eure (27)
Die Untere Normandie setzt sich zusammen aus den Departements: Calvados (14), La Manche (50) und Orne (61)
|
Departement |
Fläche in Qualdrat-kilometer |
Bevölkerung 2009 |
Präfektur |
Landratsamt |
|
EURE |
6 037 |
582 822 |
Evreux |
Les Andelys, Bernay |
|
SEINE-MARITIME |
6 341 |
1 313 414 |
Rouen |
Le Havre, Dieppe |
|
Obere Normandie |
12 378 |
1 896 236 |
Rouen |
- |
|
CALVADOS |
5 693 |
680 908 |
Caen |
Lisieux, Bayeux, Vire |
|
MANCHE |
6 412 |
497 762 |
St-Lô |
Cherbourg, Avranches, Coutances |
|
ORNE |
6 144 |
292 210 |
Alençon |
Mortagne-au-Perche, Argentan |
|
Untere Normandie |
18 249 |
1 470 880 |
Caen |
- |
|
Normandie (komplett) |
30 627 |
3 367 116 |
- |
- |
Calvados
Hier liegt Caen (117.000 Einwohner), die Hauptstadt der Unteren Normandie. Das Departement Calvados zeichnet sich durch kilometerlange Sandstrände, hügelige Wiesen- und Weidelandschaften, malerische Dörfer und kleine Fischerorte aus. Neben Caen gehören Honfleur, Lisieux und Bayeux zu den sehenswerten Städten. Calvados, Cidre, Pommeau, Rahm aus Isigny sowie die Käsesorten Livarot und Pont l'Evêque gehören zu den lokalen Spezialitäten. Das Departement blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Ein wichtiges Geschichtskapitel erzählt der Wandteppich von Bayeux (seit 2007 UNESCO-Titel: Memory of the World). Dieser historische „Comicstreifen" stellt die Eroberung Englands durch Wilhelm den Bastard im Jahre 1066 dar. Erst nach dem Sieg über England wurde aus Wilhelm dem Bastard der legendäre Wilhelm der Eroberer. Die D-Day-Strände und die Museen zu diesem Thema sind Zeugen eines weiteren Kapitels der Menschheitsgeschichte.
www.calvados-tourisme.com (DE)
Eure
Ein ruhiges Fleckchen Erde liegt nur knapp eine Autostunde von Paris entfernt - das Departement Eure in der Oberen Normandie. Schlösser und Abteien zeugen von einem reichen historischen Erbe, und die Natur lädt ein, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Pferd erkundet zu werden. Das kleine Dorf Giverny, das Claude Monet im Jahr 1883 zu seinem Wohnsitz wählte, entwickelte sich in den Jahren von 1880 bis zum Ersten Weltkrieg zu einer wahren Künstlerkolonie. Monets Wohnhaus sowie der Garten mit dem berühmten Seerosenteich stehen heute den Besuchern offen. Die Abtei Notre-Dame in Le Bec Hellouin, die Kathedrale von Evreux, der Ort Lyons-la-Forêt und auch das Château Gaillard (Burg von Richard Löwenherz), welches hoch über der Seine thront, verdienen ebenfalls das Prädikat „äußerst sehenswert".
www.eure-tourisme.fr (FRZ)
La Manche
La Manche, das „Land des Nordens", in dem das satte Grün der Wiesen im Kontrast zu dem strahlenden Blau des Himmels steht, hält vielfältige Besonderheiten bereit: die Bucht von Les Veys, die Insel Tatihou, die kilometerlangen Sandstrände sowie mehr als 300 km geschützte Küstenlandschaft. Im Süden des Departements befindet sich eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Frankreichs: der Mont-Saint-Michel. Nur wenige wissen, dass in diesem Departement der Normandie Christian Dior geboren wurde. Elternhaus und Garten in Granville sind heute zu besichtigen. Neben dem „Assiette du Pays", einem Gericht, das sich aus den unterschiedlichsten regionalen Spezialitäten zusammensetzt, zählt das Lamm von den Salzwiesen des Mont-Saint-Michel zu den Köstlichkeiten dieses Landstrichs.
www.manchetourisme.com (DE)
Orne
Normannische Hecken- und Weidelandschaft, Apfelbäume, Herrenhäuser und edle Pferde prägen diesen Teil der Normandie. Malerische Dörfer, charmante Städte und kleine Weiler lassen sich bei einer Tour durch das Departement entdecken. Die Leute von hier lieben das Leben und sind sehr gastfreundlich. Sie sind offen und zugänglich und werden mit Ihnen gerne die Freude am Leben teilen und Ihnen vielfältige kulinarische Besonderheiten anbieten. Der Normann selbst entspannt sich in dem Thermalkurort Bagnoles-de-l'Orne, der von einem 7.000 ha großen Wald umgeben ist. In Orne befindet sich eines der bekanntesten Nationalgestüte Frankreichs - das Haras du Pin. Neben der Zucht erstklassiger Pferde ist es für die schlossähnliche Architektur aus dem 17. Jahrhundert bekannt. In kulinarischer Hinsicht steht Orne für den Camembert, der aus dem gleichnamigen Ort dieses Departements stammt. Eine weitere Spezialität ist der Poiré, der aus Birnen gewonnen wird.
www.reisen-normandie.com (DE)
Seine-Maritime
Das Land des Lichtes und des Kontrastes ist von steilen Kreidefelsen gesäumt und liegt der englischen Küste direkt gegenüber. Beeindruckende Klippen an der Alabasterküste, viel Grün im Pays de Caux, Apfelbäume und normannische Reetdachhäuser bestimmen hier das Landschaftsbild. Rouen (109.000 Einwohner), die Stadt der hundert Glockentürme, ist die Hauptstadt der Oberen Normandie. Darüber hinaus ist Rouen auch die Stadt der Schriftsteller Gustave Flaubert und Pierre Corneille. In diesem Departement findet man einzigartige Flusstäler wie das der Seine, die hier große Mäander zieht. In einem Dorf an der Seine befindet sich auch die Abtei von Jumièges, die Victor Hugo als die schönste Ruine Frankreichs beschrieb. In den Restaurants dieser Gegend kann man die folgenden kulinarischen Spezialitäten kosten: Neufchâtel-Käse aus der gleichnamigen Stadt, Hering aus Le Tréport, Forellen und Lachs aus der Bresle, Fischsuppe aus Dieppe, Ente „à la rouennaise"...
http://www.seine-maritime-tourisme.com/de (DE)